Mobiles Internet und Tarife im Wandel

Mobiles Internet ist nun keine Neuheit mehr und spätestens mit dem iPhone in aller Munde und heiß begehrt. Schaut man etwas über den Tellerrand und vergleicht die Preise für mobiles Surfen mit anderen europäischen Ländern, kommt man jedoch ins Staunen. Wir sind bereit Höchstpreise zu bezahlen und lassen uns nach wie vor ungemütlich lange Vertragstarife andrehen. Das Schreckgespenst „Lizenzzahlung“ geistert immer noch umher.

Seit einigen Monate drücken jedoch mehr und mehr Reseller (das sind Weiterverkäufer von Tarifen der großen Netzbetreiber) die Tarifpreise und bieten mobiles Internet ohne Vertrag an.

Das sogenannte Prepaid Internet, gibt es wie auch von den Vertragstarifen der Netzbetreiber in der UMTS Version mit bis zu 3600MBit/s aber auch in der HSDPA Highspeedinternet Variante mit bis zu 7200MBit/s Internetgeschwindigkeit. Jedoch sollte man sich hier die Angebote genau anschauen und vergleichen. Zum einen ist nicht alles, was auf den ersten Blick nach Prepaid aussieht auch Prepaid. So bieten einige Reseller Vertragstarife an, welche die Möglichkeit inkludieren alle 4 Wochen zu kündigen. Dies ist grundsätzlich nicht das schlechteste, jedoch ist das nicht Prepaid im klassischen Sinne.

Angebote wie dies von Fonic scheinen hier etwas attraktiver, da man hier dank Tagesflatrate eine faire, transparente und flexible Möglichkeit hat mobil zu surfen. Aber auch hier heißt es genau hinschauen, denn das Angebot von Fonic ist über die Volumensmenge begrenzt und daher nicht für Gamer oder Fans von YouTube geeignet. Ist das Volumen aufgebraucht (bei Fonic am 1GB), wird man auf eine sehr langsame Internetverbindung, nämlich EDGE mit 386 KB heruntergestuft. Das reicht zwar für den E-Mail Verkehr und auch die Recherche, jedoch nicht um in den vollen Genuss zu kommen. Grundsätzlich wird hier in die richtige Richtung gesteuert. Gemessen an anderen europäischen Ländern, haben wir bzw. die Netzbetreiber und Reseller jedoch noch einiges zu tun.

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